Metallverarbeitung

Metallverarbeitung

Die Metallverarbeitung hat hier und da den Ruf, etwas grob zu sein und mit Details nicht viel zu tun zu haben. Doch diese irrige Annahme kann eigentlich nur jemand äußern, der die Branche nicht gut kennt.

Denn auch wenn tonnenschwere Hämmer einen eher grobmotorischen „Job“ verrichten und auch wenn tonnenschwere Metallteile verarbeitet werden, gibt es doch auch die andere Seite der Metallverarbeitung.

Werkzeugmacher und Feinmechaniker leisten in höchstem Maße feinmotorische Höchstleistungen

 

Werkzeugmacher und Feinmechaniker leisten – so wie viele andere Teilbereiche der Metallverarbeitung auch – in höchstem Maße feinmotorische Höchstleistungen, bei denen es längst nicht nur auf Millimeter ankommt, sondern Zehntel und sogar Hundertstel über Wohl und Wehe entscheiden.
Allen gemein ist jedoch der Anspruch auf Präzision und eine hohe Qualität.

Neben der Präzision, die in der Metallverarbeitung eine Selbstverständlichkeit ist, gilt es auch, Normen wie der DIN EN 10020 oder der DIN 17850 gerecht zu werden.

Das sind natürlich nur zwei von zahlreichen Richtlinien, die im Metallgewerbe eine Rolle spielen. Gute Software und eine Digitalisierung kann nicht nur das, sie ist des weiteren in der Lage, mit bereits integrierten Systemen wie beispielsweise ERP-Systemen zu arbeiten und diese zu ergänzen und funktional zu unterstützen.
So lassen sich über Standardschnittstellen Bewegungsdaten und Stammdaten innerhalb des Warenwirtschaftssystems austauschen, Artikelstammdaten können synchronisiert und die Wareneingangsprüfungen vollautomatisch durchführt werden.

Durch Digitalisierung ist die direkte Kommunikation der aktiven Systeme möglich und  Effizienz und Effektivität  steigern sich deutlich.

Wo es auf Millimeter ankommt und die Metallverarbeitung Qualitätsansprüche auf höchstem Niveau entwickelt, da ist das Qualitätsmanagement von umso großer Bedeutung.
Dieses beginnt beim Entstehungsprozess der Produkte und endet beim Management für Reklamationen. Neben der Einhaltung der relevanten Richtlinien und Normen ist die Optimierung der eigenen Prozesse im ureigenen Sinne eines jeden Unternehmens.