Luft- u. Raumfahrt

In keiner anderen Branche werden Fehler unbarmherziger bestraft als in der Luft- und Raumfahrt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob wir über Passagiermaschine, Raumfahrzeuge oder Jagdflieger sprechen.

Ist das „Lift-Off“ oder „Take-Off“ erst einmal zur Realität geworden und die Stratosphäre, Troposphäre oder Exosphäre erreicht, sind Nachbesserungen nur noch in minimalem Umfang durchführbar. Damit also Qualität in der Luft sichergestellt werden kann, muss sie am Boden ermöglichst werden. Alles andere kann fatale Folgen haben.

Alles begann mit der NASA

 

Kurzum: Qualität und Belastbarkeit der Bauteile, die in der Luft- und Raumfahrt verwendet werden, müssen den höchsten Anforderungen standhalten, die denkbar sind. Bei derlei hohen Ansprüchen verwundert es kaum, dass analytische Methoden wie FMEA in dieser Branche recht schnell Einzug erhalten haben.

Und zwar schon lange, bevor in anderen Branchen auch nur die Abkürzung FMEA ein bekannter Begriff war.

Die NASA hat bereits mit dem Apollo-Projekt in diese Richtung gedacht, kann also mit Fug und Recht als innovativer Vorreiter bezeichnet werden. MES-Software passt in diesen komplexen Aufgabenbereich perfekt hinein.

Für die Luft- und Raumfahrt gelten zudem Richtlinien, die unumgänglich sind und keine Verstöße erlauben.

So müssen NATO-Qualitätssicherungsanforderungen wie der IL-Check, der A-Check ebenso Beachtung finden wie Normen wie etwa die DIN EN ISO 9100 Gruppe.

Überflüssig zu erwähnen, dass beim Wartungshandbuch und der Flugzeuginstandhaltung verlässliche Qualitätsdaten und Dokumentationen absolutes Muss sind.