Prozessgestaltung

Workflowmanagement, Kollaboration und Automatisierung: Hand in Hand auf dem Weg zur optimalen Prozessgestaltung

Bevor man einen Zusammenhang zwischen Workflowmanagement, Kollaboration und der Automatisierung herstellt, lohnt ein Blick auf die jeweiligen Bedeutungen der Begriffe, mit denen oft „hantiert“ wird, ohne die genaueren Hintergründe zu kennen. Denn nur so wird deutlich, wie eng alles zusammenhängt.

Beginnen wir mit dem Workflowmanagement. Darunter wird die Modellierung und Auswertung, die Simulation und Steuerung sowie die Protokollierung von Unternehmensprozessen verstanden, wobei das übergeordnete Ziel darin besteht, die Mitarbeiter in diese Prozesse einzubeziehen, ihnen genaue Aufgabenstellungen zu übertragen und letztlich zu kontrollieren, ob der Prozessverlauf sich so gestaltet, wie er geplant war. Im Vordergrund des Workflowmanagements steht die vernetzte und gemeinsame Zusammenarbeit.

Die Kollaboration kann in gewissem Sinne als gedankliche und praktische Weiterführung des Workflowmanagements verstanden werden. Genauer geht es bei ihr um die Zusammenarbeit von Mitarbeitern, Teams oder Projektteilnehmern unter der Zuhilfenahme des Internets bzw. Intranets. Häufig wird auch von Collaboration oder auch Social Collaboration gesprochen.

Fehlt noch die Automatisierung, die an dieser Stelle nur kurz angeschnitten wird. Dabei handelt es sich um Funktionen innerhalb von Produktionsprozessen, die zum Teil oder vollständig durch künstliche Systeme übernommen werden. Hauptsächlich geht es um Aufgaben, die die Prozesssteuerung oder Regelungsprozesse betreffen.

Wenn es gelingt, Workflowmanagement, Kollaboration und Automatisierung miteinander in Einklang zu bringen, kann die Effizienz um einen erheblichen Faktor gesteigert werden. Wenn Sie wissen und erfahren wollen, wie Ihnen das ganz konkret in Ihrem Unternehmen helfen kann, dann sollten Sie jetzt Kontakt zu uns aufnehmen. Falls Sie aber noch ein bisschen tiefer in die Materie einsteigen wollen, lesen Sie einfach an dieser Stelle weiter.

Kleine, aber feine Unterschiede

Da in unserem Einleitungstext die Automatisierung etwas kürzer kam als das Workflowmanagement und die Kollaboration, beschäftigen wir uns jetzt ein wenig intensiver mit automatisierten Prozessen und gehen auf ein paar wichtige Abgrenzungen bzw. Unterscheidungen ein.

Gern verwechselt wird die Automatisierung mit der Maschinisierung bzw. der Mechanisierung. Der trivialste Begriff ist die Mechanisierung, denn sie bedeutet nichts anderes als die Zufuhr von Energie in bestehende Produktionsprozesse. Keine Frage, das ist von großer Bedeutung, verlangt aber nicht nach komplexen Systemen.

Etwas anspruchsvoller ist dagegen die Maschinisierung. Hier werden innerhalb des Produktionsprozesses schon bestimmte Funktionen durch künstliche Systeme übernommen.

Die Automatisierung kann als derzeitige „Königsdisziplin“ bezeichnet werden, denn sie geht weiter als Mechanisierung und Maschinisierung. Weil hier sogar die Prozesssteuerung und die Prozessregelungsaufgaben selbst durch künstliche Systeme übernommen werden.

Automaten übernehmen also Aufgaben, ohne dabei lediglich das im übertragenen Sinne ausführende Organ zu sein. Sie „entscheiden“ gewissermaßen selbst, welche Schritte in die Wege geleitet werden müssen, um die Steuerung und Regelung von Prozessen zu optimieren. Um Automatisierung realisieren zu können, werden meist Regelkreisprinzipien angewendet, die zielorientierte Prozessbeeinflussung durch Rückkoppelungen von Kontrollergebnissen beinhalten.

Ganz oder gar nicht?

Bei der Automatisierung gibt es neben ganz oder gar nicht noch teilweise. Wer in Produktionsprozessen komplett auf die Automatisierung verzichtet, der muss schon sehr optimistisch sein. Oder sich den Entwicklungen in der Produktion bewusst verschließen.

Bei der Automatisierung spricht man von der Teil- oder Vollautomatisierung. Je nachdem, wie weit diese fortgeschritten ist, spricht man von den jeweiligen Automatisierungsgraden. Jedes Mal, wenn ein nächster Automatisierungsgrad erreicht wird, ist eine neue Automatisierungsstufe erreicht.

Warum überhaupt Automatisierung?

Man könnte es etwas süffisant formulieren und auf diese Fragen antworten: Weil man es kann. Und damit trifft man durchaus den Kern, denn der Mensch neigt dazu, alles, was möglich bzw. denkbar ist, auch zu tun bzw. zu realisieren. Daher ist die Automatisierung faktisch sowieso nicht aufzuhalten.

Sieht man sich etwas genauer an, was schon heute möglich ist, wird schnell klar, dass die Produktionsabläufe der Zukunft (und der Gegenwart!) ohne automatisierte Prozesse kaum mehr möglich sein werden, ohne weit hinter die Konkurrenz zurückzufallen. Und es wäre auch nicht klug, die Möglichkeiten einfach liegen zu lassen.

Schon früher, als es lediglich darum ging, bestimmte wiederkehrende und teils recht stupide Arbeiten automatisch erledigen zu lassen, waren die Möglichkeiten enorm. Doch da die Maschinen inzwischen auch unterschiedliche Arbeitsabläufe regeln können und Teil von flexiblen Fertigungssystemen sind, wäre der Verzicht auf diese Potenziale geradezu fahrlässig.

Wer braucht Automatisierung?

Kurz gesagt: Wer produziert, kann auf die Automatisierung nicht (mehr) verzichten, und das ist keine neue Erkenntnis. Wo es um Be- und Verarbeitungsvorgänge, um lagertechnische Handhabungs- und Fördervorgänge geht, wo Produktionsplanungs- und Entwicklungsvorgänge sowie solche der Steuerung im Vordergrund stehen, ist die Automatisierung aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken.

Zurück auf Anfang!

Wenn wir an den Anfang des Textes zurückgehen und erneut die Begriffe Workflowmanagement und Kollaboration einbeziehen, wird schnell klar, dass die menschliche Arbeit und die Automatisierung von Prozessen eng miteinander verknüpft sind. Trotz aller Selbst- und Eigenständigkeit, die Maschinen heute an den Tag legen, sind es letztlich die Menschen, die alle Fäden in der Hand halten und zusammenlaufen lassen. Dafür brauchen sie Hilfsmittel, also Software und andere Werkzeuge, die sie bei der Gestaltung der Automatisierung unterstützen.

Es ist also beileibe nicht so, dass die Maschinen längst die Kontrolle übernommen haben. Vielmehr brauchen sie auch weiterhin das menschliche Wissen, den Sachverstand und die Kreativität, eben Dinge, die sie selbst nicht mitbringen. Der Mensch ist es, der sich für die richtigen Instrumente entscheidet, damit die Automatisierung reibungslos funktionieren kann. Und wir sind es, die Ihnen dabei helfen, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um Workflowmanagement, Kollaboration und Automatisierung auf den Weg zu bringen.

Quellen:

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/automatisierung.html

Wir sollten reden...

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